1. Geltungsbereich
Diese Bedingungen gelten für alle Aufträge über Vertriebsgutachten (Pakete „Kompakt“ und „Premium“) sowie über Re-Checks und Umsetzungsbegleitung von Sven Schmidt, CO.INTRA-PARTNERS, Zeißbogen 38, 45133 Essen (nachfolgend „Auftragnehmer“). Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB (nachfolgend „Auftraggeber“). Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
2. Vertragsschluss
Nach einem kostenlosen Erstgespräch erhält der Auftraggeber ein schriftliches Festpreisangebot mit dem vereinbarten Leistungsumfang. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber das Angebot in Textform (z. B. per E-Mail) annimmt. Die Reifegrad-Analyse auf dieser Website begründet kein Vertragsverhältnis.
3. Leistungsumfang
Der Umfang ergibt sich aus dem Angebot und der Paketbeschreibung auf dieser Website. Alle Leistungen werden online erbracht: Fragebogen im Kundenbereich, Interviews per Video, Auswertung von Daten, die der Auftraggeber bereitstellt (z. B. CRM-Export oder Bildschirmfreigabe), schriftliches Gutachten und Ergebnisbesprechung per Video.
Das Vertriebsgutachten ist eine Beratungsleistung (Dienstvertrag). Geschuldet ist die fachgerechte Analyse und Empfehlung, nicht ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg. Die Umsetzung der Empfehlungen liegt beim Auftraggeber, sofern keine Umsetzungsbegleitung vereinbart ist.
4. Mitwirkung des Auftraggebers
Der Auftraggeber füllt den Fragebogen vollständig und wahrheitsgemäß aus, benennt Ansprechpartner, stellt vereinbarte Daten rechtzeitig bereit und ermöglicht die vereinbarten Video-Interviews. Verzögert sich die Leistung, weil Mitwirkungen fehlen, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend.
5. Termine
Termine für Interviews und Besprechungen werden gemeinsam abgestimmt. Der Auftraggeber kann einen Termin bis 48 Stunden vorher kostenfrei verschieben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen gilt der Termin als durchgeführt, sofern kein Ersatztermin vereinbart wird.
6. Vergütung und Zahlung
Es gilt der im Angebot vereinbarte Festpreis zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Vergütung wird zu 50 % bei Auftragserteilung und zu 50 % bei Übergabe des Gutachtens in Rechnung gestellt und ist innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar. Reisekosten fallen nicht an, da alle Leistungen online erbracht werden.
7. Kündigung vor Abschluss
Der Auftraggeber kann den Auftrag vor Beginn der Leistung (erstes Interview) kostenfrei stornieren. Nach Beginn der Leistung werden die bis dahin erbrachten Leistungen anteilig berechnet. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
8. Vertraulichkeit
Beide Seiten behandeln alle im Rahmen des Auftrags erhaltenen Informationen vertraulich, auch nach Ende des Auftrags. Das Gutachten wird ausschließlich an die vom Auftraggeber benannten Personen übergeben. Der Auftragnehmer nennt den Auftraggeber nur mit dessen ausdrücklicher Zustimmung als Referenz.
Auf Wunsch schließen die Parteien zusätzlich eine gesonderte Vertraulichkeitsvereinbarung.
9. Datenschutz
Soweit der Auftragnehmer im Auftrag personenbezogene Daten verarbeitet (z. B. Daten aus dem CRM des Auftraggebers), schließen die Parteien vor der Bereitstellung einen Vertrag über Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Der Auftraggeber stellt nur Daten bereit, die für die Analyse erforderlich sind, möglichst anonymisiert oder pseudonymisiert. Im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung.
10. Nutzungsrechte und Vergleichswerte
Der Auftraggeber darf das Gutachten unbefristet für eigene, interne Zwecke nutzen. Methoden, Fragebögen, Bewertungsmodelle und Vorlagen des Auftragnehmers bleiben dessen geistiges Eigentum.
Der Auftragnehmer darf die Bewertungsergebnisse in vollständig anonymisierter und zusammengefasster Form für Vergleichswerte (Benchmarks) nutzen, sodass kein Rückschluss auf den Auftraggeber möglich ist. Der Auftraggeber kann dem jederzeit in Textform widersprechen.
11. Unabhängigkeit
Empfehlungen zu Software, Tools und Dienstleistern erfolgen herstellerunabhängig. Bestehen geschäftliche Beziehungen zu einem empfohlenen Anbieter, legt der Auftragnehmer diese offen.
12. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens auf die Höhe der vereinbarten Vergütung. Für unternehmerische Entscheidungen, die der Auftraggeber auf Grundlage des Gutachtens trifft, bleibt dieser selbst verantwortlich.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist, soweit zulässig, Essen. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
